Wird Meißen zum Hotspot serbischer Drogenhändler? – Kirste deckt auf: Polizei ermittelte bereits in 25 Fällen!

Eine Razzia in Hirschstein bei Riesa brachte Mitte Juli erstaunliches zutage: In der Halle eines ehemaligen Autohandels fanden Ermittler mindestens 5.000 Cannabispflanzen, die Hälfte davon bereits zum gewerbsmäßigen Verkauf getrocknet. Die zwei festgenommenen Tatverdächtige im Alter von 43 und 46 Jahren stammten Polizeiangaben zufolge aus Serbien. Ein Einzelfall? Keineswegs, wie der Meißner AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Kirste mit mehreren Kleinen Anfragen an die sächsische Staatsregierung aufdeckt: So hatte bereits im September 2025 eine Kleine Anfrage Kirstes (Drs.-Nr.: 8/3761) ergeben, dass auch eine Großplantage mit 1.500 Cannabispflanzen in Niederau bei Meißen von serbischen Tatverdächtigen betrieben worden war.

Der jüngste Drogenfund in Hirschstein ließ auf ein Muster schließen. Von der Staatsregierung wollte Kirste diesen September wissen, wie viele Drogendelikte im Landkreis Meißen mit serbischen Tatverdächtigen in Verbindung gebracht werden konnten (Drs.-Nr.: 8/7809). Die Antwort der Regierung offenbarte erschreckendes: So wurden in den vergangenen zehn Jahren mindestens 25 Ermittlungen gegen serbische Staatsangehörige wegen Herstellung von und Handel mit Rauschgift eingeleitet, darunter mindestens vier Fälle „als Mitglied einer Bande“ sowie ein Fall, in welchem auch Schusswaffen aufgefunden worden sind. Auffällig auch, dass sich die Fälle seit 2020 drastisch häufen.

„Der Rauschgifthandel durch serbische Staatsbürger im Landkreis Meißen deckt nach bisherigen Erkenntnissen die komplette Produktpalette an Suchtmitteln ab“, erklärt Kirste. „Gehandelt wird von Serben und offensichtlich auch Albanern im Landkreis mit Cannabis, Crystal, Crack und Kokain; Drogen also mit sehr hohem Suchtfaktor, großen gesundheitlichen Risiken für die Abhängigen, sehr hohen Gewinnspannen und natürlich, wie die Funde in Niederau und Hirschstein beweisen, in sehr großen Mengen. Die Polizei bestätigte in meiner Kleinen Anfrage sachsenweite Ermittlungen ‚gegen eine von albanischen OK [organisierte Kriminalität]-tatverdächtigen Zuwanderern dominierte Gruppierung im Deliktsbereich des Rauschgifthandels/-schmuggels‘, wie es in der Antwort der Staatsregierung heißt. Meißen und Sachsen als Brennpunkte organisierter Drogenkriminalität durch ‚Zuwanderer‘ – das ist die gelebte Realität in unserem Freistaat, die wir der CDU-Regierung zu verdanken haben. Hier gehört endlich hart gegen alle Beteiligten durchgegriffen und aus Deutschland ausgewiesen, wer als Ausländer im Drogenhandel tätig ist!“

Für Hinweise und Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich gern vertraulich per E-Mail an: thomas.kirste@slt.sachsen.de