
„Wenn man der größten Wählerschaft übersetzt sagt: ‚Wir hören Euch nicht zu und Eure Meinung ist mir egal‘, dann ist das nach meinem Verständnis keine Demokratie.“ Mit diesen radikal ehrlichen Worten wandte sich der Bürgermeister von Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern, Marco Jahns, zu Wochenbeginn an die Öffentlichkeit. Kurz zuvor war Jahns aus seiner Partei, der CDU, ausgetreten, und er war nicht der Einzige: Zum selben Zeitpunkt verließ auch Thomas Pauketat, Bürgermeister der Gemeinde Sundhagen, mit großem Paukenschlag die ehemalige Volkspartei. „Die CDU, der ich vor zwanzig Jahren beigetreten bin, erkenne ich nicht wieder“, so Pauketat.
Die Liste der Gründe für den Parteiaustritt beider ist lang und nachvollziehbar. Ganz am Anfang steht die Brandmauer der CDU gegen die AfD: Immer mehr Wähler würden in ihrem Wählerwillen ignoriert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Diese Ignoranz der Parteispitze wollen beide Bürgermeister nicht mehr mittragen – und nun überparteilich mit sämtlichen Parteien zusammenarbeiten, auch und vor allem mit der AfD als stärkster Kraft in Mecklenburg-Vorpommern.
Insbesondere Jahns kritisiert in einem neunminütigen Video den zerstörerischen Kurs der CDU, der sich von Merkel bis Merz nahtlos fortsetzt: Die Deindustrialisierung Deutschlands, die jedes Jahr 250.000 Arbeitsplätze in der Industrie vernichtet. Die sperrangelweit geöffneten Grenzen, die den Sozialstaat ruinieren. Allein syrische und afghanische Migranten, so Jahns, würden uns Deutsche über 13 Milliarden Euro jährlich kosten. Die Deutschen würden „in dem schon jetzt höchsten Steuer- und Abgabenland der Welt“ zu immer höheren Abgaben gedrängt, gerade im Gesundheitssystem, während Migranten, die nie in die Krankenversicherung eingezahlt haben, in ihren Ländern „auf Kosten von unserer arbeitenden Bevölkerung“ gratis eine Familienversicherung erhalten.
Die Kommunen und Gemeinden seien in der größten finanziellen Krise seit dem zweiten Weltkrieg, so Jahns. „Die meisten müssen jedes Jahr neue Kredite aufnehmen, nur um die Pflichtaufgaben erfüllen zu können.“ Andere Länder erlassen bereits Reisewarnungen für Deutschland, weil es immer häufiger zu Messerangriffen – 80 Stück pro Tag – und Terrorwarnungen gibt. „Dieses Problem könnte man sofort lösen, indem man die straffällig gewordenen Täter sofort inhaftiert und konsequent abschiebt und nicht mehr auf deutschem Boden freilässt.“ Doch anstatt den Geldhahn für Schleuser von illegalen Migranten zuzudrehen, „bekommen diese jedes Jahr mehr Geld von Berlin.“ Ebenso die Ukrainehilfen, die sich bereits auf über 100 Milliarden Euro summieren: „Wir alle wissen, dass ein Großteil der Gelder in korrupte private Hände fließt – und es wird einfach geduldet.“
Jahns Fazit: „Der Gesetzgeber hört dem Volk überhaupt nicht mehr zu!“
Es sind allesamt Punkte, welche die AfD seit Jahr und Tag offen benennt. Die CDU jedoch hält ihre Augen nicht nur fest verschlossen vor den immensen Problemen unseres Landes. Fest verschanzt hinter ihrer Brandmauer lässt sie sich immer mehr zum willigen Spielball linksgrüner Parteien instrumentalisieren und schließt zum reinen Machterhalt sogar mit Alt- und Neukommunisten Zweckbündnisse für ihre Regierungsmehrheiten. Die Austritte der beiden Bürgermeister aus der CDU sind nicht nur ein Weckruf an ihre eigene einstige Volkspartei. Sie zeigen auch deutlich: Allein die AfD ist von allen Parteien noch willens und in der Lage, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Die Brandmauer der Altparteien ist am Wählerwillen gescheitert. Holen wir uns endlich gemeinsam unser Land von den rotgrünen Ideologen, ihren noch verbliebenen willigen Helfern in der CDU und ihrer zerstörerischen Politik zurück! Nur noch AfD!
