
Handwerksvertreter im Kreis Meißen schildern bei einem Treffen mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Nora Seitz Frust über ausbleibende spürbare Verbesserungen, etwa beim „Bauturbo“ und beim Infrastrukturpaket. Sie erwarten zudem neue Kostensteigerungen im Bau durch die massiv gestiegenen Öl- und Spritpreise. Gleichzeitig sorgen sie sich um das Auslaufen der Förderung der „Offenen Werkstatt“ Ende 2026, die Jugendliche fürs Handwerk gewinnen soll. Kreishandwerksmeister Peter Liebe äußerte, die Abschiebe-Ankündigung von 80 Prozent Syrer löse Alarm aus, weil Flüchtlinge als Chance gegen Fachkräftemangel gesehen würden.
Carsten Hütter, direkt gewählter AfD-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Meißen 1, erklärt dazu:
„Die Handwerker beschreiben hier sehr klar, was viele Menschen längst merken: Große Ankündigungen von Programmen, wenig Wirkung vor Ort – und obendrauf die nächste Welle steigender Kosten durch Öl- und Spritpreisexplosion. Das trifft das Handwerk doppelt: Material, Transport, Baustellenlogistik – alles wird teurer.
Die nun von der Bundesregierung beschlossene 2-monatige Senkung der Energie-/Mineralölsteuer um 17 Cent ist ein Entlastungs-Anfang, aber auch nicht mehr. Denn selbst nach der Senkung bleiben bei Benzin immer noch rund 48,45 Cent und bei Diesel 30,00 Cent pro Liter Energiesteuer fällig. Hinzu kommen die unveränderte CO2-Steuer von rund 16 Cent pro Liter und die MwSt. von 19%.
Für uns als AfD ist klar, dass die Energiepreise dauerhaft und spürbar sinken müssen, damit alle Branchen wieder wettbewerbsfähig und auch die Verbraucher entlastet werden. Unsere Fraktion im Sächsischen Landtag hat dazu bereits vor einem Jahr einen Antrag eingebracht und insbesondere die Abschaffung des EEG, die Abschaffung der CO2-Abgabe, die Herabsetzung der Stromsteuer auf das EU-Minimum und die sukzessive Senkung der Energiesteuer gefordert. Außerdem wollen wir ganz gezielt unser Handwerk unterstützen und die Qualifizierungen wie den Meister- und Technikerabschluss gezielt fördern. Dass die Russlandsanktionen beendet gehören, ist und bleibt ebenfalls eine Selbstverständlichkeit, denn sie schaden uns dauerhaft wesentlich mehr als sie nützen.
Auch die Migrationspolitik des letzten Jahrzehnts schadet Deutschland massiv. Deshalb war die Ankündigung, ca. 80 Prozent der Syrer abzuschieben, richtig und deren Umsetzung längst überfällig. Von der großen ausländischen ‚Fachkräfte‘-Verheißung ist nichts übriggeblieben. Stattessen wurden bspw. allein im sächsischen Doppelhaushalt der Jahre 2023/2024 15 Millionen Euro zur ‚Unterstützung arbeitsmarktbezogener Zuwanderung und Integration‘ bereitgestellt.
Aus AfD-Sicht gilt weiterhin: Fachkräftemangel löst man zuerst durch bessere Rahmenbedingungen im Land – weniger Abgaben, bezahlbare Energie, weniger Bürokratie, echte Berufsorientierung und eine Ausbildungsoffensive, die funktioniert. Projekte wie die Offene Werkstatt sind genau dort auch sinnvoll, wenn sie Jugendliche ins Handwerk bringen. Zuwanderung kann punktuell helfen, aber nur qualifiziert, gesteuert und mit klaren Anforderungen – nicht als Ausrede dafür, dass die Regierung bei Ausbildung, Wirtschaftspolitik und Rückführung seit Jahren versagt.“
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