Jede zweite Bedrohung an Meißner Schulen durch Ausländer – Anteil ausländischer Tatverdächtiger unter Schülern deutlich überrepräsentiert!

Die positiven Nachrichten vorab: An den Schulen in der Stadt Meißen bleiben die Fälle schwerer Gewalttaten weiterhin auf sehr niedrigem Niveau angesiedelt und auch die Zahl der allgemeinen Straftaten nimmt kontinuierlich ab. Wie eine Kleine Anfrage (Drs.-Nr.: 8/7443) des Meißner AfD-Landtagsabgeordneten Thomas Kirste an das Sächsische Staatsministerium des Inneren ergab, wurden im Zeitraum von Januar 2023 bis einschließlich Mai 2026 an Meißner Schulen lediglich sechs Fälle von gefährlicher Körperverletzung registriert. Von den elf Tatverdächtigen stammten sieben Personen aus Deutschland, drei aus dem Irak und eine aus der Ukraine. Bei vorsätzlicher einfacher Körperverletzung wurden im gleichen Zeitraum insgesamt 17 Fälle an Meißner Schulen erfasst, davon allein zehn Fälle im Jahr 2023, im ersten Halbjahr des Jahres 2026 hingegen kein einziger Fall mehr. Von den 18 Tatverdächtigen stammten 15 aus Deutschland sowie je einer aus Syrien, dem Irak und Rumänien.

Auch bei sonstigen Straftaten, insbesondere in Fällen von Diebstahl, Rauschgiftbesitz und Sachbeschädigung, ist die Tendenz rückläufig. So sanken die Fälle von Diebstahl zwischen 2023 und 2026 von 15 auf ein Ereignis. Rauschgiftdelikte, vom Innenministerium für das Jahr 2023 noch mit vier Fällen in Verbindung gebracht, wurden in den Jahren 2025 und 2026 jeweils nur noch einmal Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Betroffen hiervon waren das berufliche Schulzentrum Meißen-Radebeul sowie die Triebischtalschule Meißen. In letzterem Fall wurden beim tatverdächtigen Schüler allerdings auch ein Messer sowie 26 Projektile von der Polizei sichergestellt.

Von den 86 Tatverdächtigen in den insgesamt 112 Fällen nicht gewaltbezogener Straftaten besaßen 71 Personen die deutsche, weitere 15 Personen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Die diesbezüglich schlechte Nachricht zum Schluss: Gemessen am allgemeinen Ausländeranteil in der Stadt Meißen (11 Prozent) bleibt die Zahl ausländischer Straftatverdächtiger an Meißner Schulen mit 17,5 Prozent weiterhin über dem Schnitt. In Fällen von Bedrohung liegt der prozentuelle Anteil ausländischer Verdächtiger sogar bei 50 Prozent.