
Jeder vierte Grundschüler in der Stadt Meißen besitzt bereits Migrationshintergrund (wir berichteten). Doch Meißen ist damit noch längst nicht fragwürdiger Rekordhalter im gleichnamigen Landkreis: Wie eine Kleine Anfrage (Drs.-Nr.: 8/3654) des Meißner AfD-Landtagsabgeordneten an die sächsische Staatsregierung ergab, sind besonders die Städte Coswig, Riesa und Großenhain von den Auswirkungen ungebremster Migration betroffen.
So registrierte die Staatsregierung für das Schuljahr 2024/25 an der Coswiger „Leonhard-Frank-Oberschule“ einen Migrationsanteil von über 30,5 Prozent, an der „Grundschule Mitte“ in Coswig sogar von 35 Prozent. An der Großenhainer Grundschule „Bobersberg“ waren im vergangenen Schuljahr 26,4 Prozent aller Schüler mit Migrationshintergrund, an der 1. Oberschule „Am Kupferberg“ bereits 30,9 Prozent aller Schüler. „Spitzenreiter“ im Landkreis Meißen blieb jedoch die Sportstadt Riesa: Mit 35,5 Prozent Migrationsanteil an der 1. Grundschule „Käthe Kollwitz“ – und an der 3. Grundschule Riesa gar mit 37,3 Prozent aller Schüler.
Die „Schlusslichter“ des Landkreises Meißen seien hier auch erwähnt: Die Grundschule Niederau (188 Schüler) sowie die Grundschule Röderaue (116 Schüler) besaßen im vergangenen Schuljahr einen Migrationsanteil von exakt 0,0 Prozent.
Die komplette Liste aller Schulen im Landkreis Meißen sowie ihren Migrationsanteilen finden Sie im Internet unter folgendem Link:
